Neoprenanzug zum Kiten, Windsurfen, SUP, Wellenreiten. Tipps zum Neopren-Anzug kaufen.

Was sollte man beim Kauf eines Neoprenanzuges im Surfshop beachten? Der Neoprenanzug, Neo oder im Englischen auch Wet Suit genannt, ist der treue und unabdingbare Begleiter für jeden Kitesurfer/in, Windsurfer/in oder Wellenreiter/in. Selbst in „gefühlt“ lauwarmen Gewässern ist das Tragen eines Neoprenazug empfehlenswert, denn erst ab ca. 32 Grad Wassertemperatur hat der Mensch auf Dauer keinen oder nur geringen Wärmeverlust zu befürchten.

Besonders Wasser aber auch Luft sind sehr gute „Wärmeleiter“. Ist der menschliche Körper ohne Schutz dem Wasser über längere Zeit ausgesetzt, droht die Gefahr der Unterkühlung. Dabei können zusätzliche Wasser- oder Windströmungen für noch schnellere Auskühlung sorgen. Verdunstung durch Wind und Sonne führt zu zusätzlichem Wärmeverlust auf der Hautoberfläche. Besonders die Körperteile Nacken, Hände, Füße, Kopf und die Achseln geben viel Wärme ab und sollten deswegen geschützt sein. Es heißt, ca. 30% des Wärmeverlustes erfolgt über den Kopf, daher ist eine Kopfhaube bei Temparaturen unter 10Grad ein absolutes Muß. Neben der reinen Wärmeschutzfunktion, ist ein Neoprenanzug auch ein optimaler Sonnenschutz, was besonders im Hochsommer wichtig ist, da die Sonne auf dem Wasser intensiver wirkt.

Welche Art Neoprenanzug optimal ist, hängt von den Wetter- und Wasserbedingungen ab, in denen primär gesurft wird. Hauptsächlich die Kälte des Wassers, in dem gesurft werden soll, bestimmt die Dicke und die Art des Anzuges. Es gibt unterschiedliche Dicken und Stoffvarianten beim Neoprenanzug. Bezeichnungen wie Superstretch oder Glatthautneopren, Flexibilität und Verstärkungen sind Eigenschaften, die beim Kauf eines Neo´s beachtet werden sollten. Je kälter die Bedingungen werden können, in denen Kiten, Windsurfen, SUP oder Wellenreiten betrieben wird, je dicker sollte der Anzug sein. Soll ein Anzug für die gesamte Saison in Deutschland verwendet werden, empfiehlt sich ein langer Neoprenanzug, der auch im Frühjahr und Herbst den Körper warm hält.

Fährt man jedoch in den Urlaub, z.B. nach Ägypten, reicht ein sogenannter Shorty völlig aus. In anderen Ländern, wie beispielsweise Südafrika ist es zwar sehr warm im Hochsommer, das Atlantikwasser jedoch ist so kalt, dass es nötig ist, einen langen Neoprenanzug beim Surfen, Windsurfen oder Kitesurfen zu verwenden. Daher sollte der Neoprenanzug idealerweise den entsprechenden Bedingungen angepasst sein. Es empfiehlt sich in jedem Fall, sich eher etwas zu warm anzuziehen, als zu kalt. Griosse Marken, die Neoprenanzüge zum Kiten, Windsurfen etc. herstellen, sind beispielsweise Mystic, ION oder XCEL. Diese Hersteller liefern qualitativ hochwertige Neopren Produkte, die dabei auch noch sehr stylish daherkommen.

An sehr kalten Tagen, kann man zum Trockenanzug greifen. Bei Trockenanzügen sollte unter dem Anzug unbedingt wärmeisolierende Kleidung getragen werden. Optimal ist Funktionsunterwäsche, wie sie z.B. auch zum Joggen benutzt wird. Ein Trockenanzug fühlt sich ganz anders an als ein Neoprenanzug. Die Haut bleibt trocken, man kann unter dem Trockenanzug seine ganz normale Kleidung anbehalten. Ideal ist z.B. eine Jogginghose mit T-Shirt und Pullover, darunter dann bei kälteren Temperaturen entsprechende Funktionsunterwäsche. Neoprenanzüge eignen sich für den eher wärmeren Temperaturbereich, wird es kälter als 10 Grad, hilft ein Trockenanzug deutlich, das Kältegefühl zu verringern. Daher sind Trockenanzuge beim Kitesurfen oder Windsurfen optimal für den Herbst, oder auch, wer es mag, für den Winter. Mit so einem Trockenanzug ist das Kiten oder Surfen bei kalten Temperaturen etwas angenehmer, auch weil man nicht bei Eiseskälte wie beim Ausziehen eines Neoprenanzuges, mit freiem Oberkörper im Wind steht. Einfach den Trockenanzug ausziehen und fertig. Da unter dem Anzug ganz normale Sachen getragen werden können, ist das Umziehen komfortabler, das Gänsehautfeeling bei 6 Grad Aussentemperatur ist erträglicher.

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