Theorie Kiteboarding, Anfänger-Infos zum Kitesurfen, Kiten lernen

Herzlich willkommen auf surfmarken.de. Du interessierst Dich für eine der spektakulärsten, faszinierendsten Sportarten der Moderne? Dann bist Du hier genau richtig. Die folgenden Zeilen sollen Dir erste Informationen und Orientierung zu diesem Sport geben und sind besonders für Anfänger im Kiten geeignet, die etwas zur Theorie im Kitesurfen wissen möchten. Solltet Ihr schon fest entschlossen sein, einen Kitekurs zu absolvieren und braucht Infos zum Kitekurs, hier findet Ihr Tipps: Tipps zum Kitekurs

Kiteboarding, Kitesurfen oder auch Kiten ist eine Fusion aus Sportarten wie Windsurfen, Wellenreiten, Drachenfliegen, Wavesurfing und Wakeboarding.

Ist Kitesurfen ein gefährlicher Sport?

Grundsätzlich ist Kitesurfen nicht risikobehafteter als vergleichbare Sportarten, wie beispielsweise Windsurfen, wenn man diesen Sport gewissenhaft betreibt. Es ist sehr zu empfehlen, zunächst einen Kitekurs zu absolvieren und sich unbedingt die theoretischen Grundlagen dieses Sports anzueignen, bevor es loslegt.Wichtig ist, die Sicherheitshinweise zu beachten, die im Anfängerkurs bzw. im Anfängerbuch vermittelt werden und nicht zu übermütig zu sein. Ungefähr 80% des Sports besteht  aus dem Fliegen und Beherrschen des Kite Drachens, die restlichen 20% sind Boardbeherrschung.

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Wer schon einen Lenkdrachen geflogen ist, hat bereits ein anfängliches Gefühl für einen Drachen, wobei ein Lenkdrachen natürlich sehr viel kleiner ist und anders reagiert als ein richtiger Kite.Die heutigen, modernen Kites verfügen über Sicherheitssysteme, welche die Risiken dieses Sports stark gesenkt haben und es nahezu Jedem ermöglichen, Kitesurfen zu erlernen. Heutige Kites sind soweit entwickelt, dass sie sich durch ein gleichmäßiges und ruhiges Flugverhalten auszeichnen und im Notfall sehr schnell zum Depowern (Neutralisieren der Schirmkraft) gebracht werden können. Besonders diese sehr anwenderfreundlichen Flugeigenschaften haben dazu geführt, dass Kiteboarding noch einfacher zu erlernen ist und immer mehr Anhänger findet.Kitesurfen ist ein einzigartiger Sport, der hohes Suchtpotenzial hat. Wer Kitepilot wird, erfährt oft eine Verschiebung von Prioritäten, der Kick, das Spiel mit/in der Natur, das Fühlen des Adrenalins und gleichzeitig die Entspannung die dieser Sport bietet, hat eine unbeschreibliche Wirkung. Sobald Du auf dem Board stehst, vergisst Du alles, Du lebst nur noch im Moment…

Ist Kitesurfen ein Extremsport?

Das Gute am Kitesurfen ist, dass es einen sehr breiten Einsatzbereich hat. Je nach Kitegröße kann bereits ab 3 Windstärken gestartet werden. Das bedeutet, ein leichter Wind, meist keine oder nur sehr kleine Wellen und sehr entspanntes Cruisen über den See oder das Meer. Man kann seine Bahnen ziehen und dabei relaxen. Die Kraftanstrengung ist sehr gering, sodass stundenlanges Fahren kein Problem ist.Wer möchte, kann auch radikaler kiteboarden. Dies ist meist ab 4 oder 5 Windstärken möglich, mit einer entsprechenden Kite- und Boardgröße und dem dazugehörigen Können. Meterhohe Sprünge, actiongeladene Manöver, das Abreiten von tosenden Wellenbergen, alles ist drin.Also – Jeder wie Er bzw. Sie möchte: soft oder radikal, entspannt oder actiongeladen. Es gibt unterschiedliche Reviere in Deutschland und der Welt sowie Material für jede Bedingung, für Jeden ist etwas dabei.


Wer kann Kitesurfen betreiben?

Kiteboarding, Kiten ist einfach zu erlernen und fordert keine besonders großen Kraftanstrengungen. Es gibt sehr kleine Kites für Kinder und größere Kites für Erwachsene sowie für unterschiedliche Windstärken und Bedingungen. Kitesurfen kann man mit 65 starten oder mit 10 Jahren. Man sollte körperlich fit sein und das Wasser mögen, Schwimmen können ist natürlich eine Grundvoraussetzung. Bevor man mit dem Kiten beginnt sollte man sich über die Theorie informieren. Da Kiten schnell erlernbar ist und das Equipment sehr userfreundlich, ist es ein Sport für jede Frau und jeden Mann.

Was brauche ich als Ausrüstung?

Man benötigt den Kite (Schirm), ein Board, ein Trapez (Gürtel mit Haken), Sicherheits-Leashes (Sicherheitsleinen), eine Bar (Lenkstange mit den Leinen), einen Neoprenanzug, Neoprenschuhe, eine Pumpe, ggf. eine Prallschutzweste und Neoprenhandschuhe. Weiterhin gibt es Zusatzequipment wie Helm, Brille, Kopfhaube, Mütze usw. Wichtig sind auch die kleinen Dinge, wie z.B.: Sonnencreme. Hier findet Ihr einige Empfehlungen zu: Kites für Anfänger

Ist es wichtig, einen Kurs zu machen?

Unbedingt. Bevor mit dem Kiteboarding gestartet wird, sollte ein Kurs absolviert werden. Für die theoretischen Grundlagen sind Lern-Bücher und Lern DVD´s erhältlich. Beim Kitesurfen gibt es recht viele „Fremdwörter“, die man kennen sollte. Beim Auf- und Abbau von Kites dürfen keine Fehler passieren und die theoretische Aneignung von Wissen (z.B. über das Windfenster) ist nicht durch „Üben“ ersetzbar.  Von „Learning by doing“ ist beim Kiteboarden unbedingt abzuraten.Auch für erfahrene Windsurfer empfiehlt sich unbedingt ein Kurs. Kiten ist ein komplett anderer Sport mit ganz unterschiedlichen Prioritäten, die sich erheblich vom Handling einer Windsurfausrüstung unterscheiden.Hier findet Ihr die besten Kiteschulen: Kiteschulen

Ich bin Windsurfer – soll ich kiten?

Unbedingt. Die Mischung aus Windsurfen bei Starkwind und Kitesurfen schon ab 3 Windstärken vervielfacht die Zeit, die man auf dem Wasser verbringen kann. Kitesurfen ist ein besonderer Kick, auch für erfahrene Windsurfer. Da spreche ich aus Erfahrung 🙂

Was kostet eine Ausrüstung?

Der Preis einer Ausrüstung hängt davon ab, welche Marke Ihr auswählt. Eine gute Ausrüstung kostet neu zwischen 1.500-2.000€. Grundsätzlich sollte man nicht am Material sparen, da dies ein Sicherheitsrisiko darstellt. Ab 2006 erfolgte ein Entwicklungsschub im Kiteboarding, der die Sicherheitsstandards erheblich verbesserte. Daher ist es ratsam, keine Ausrüstung zu kaufen, die zu alt ist. Heutige Kites sind hervorragende Alleskönner, sie verfügen über innovative Eigenschaften, welche enorme Handling- und Sicherheitsvorteile bieten.Am Anfang reicht meist 1 Schirm, hat Euch aber die „Sucht“ gepackt, werden es dann mehr, weil man meist bei unterschiedlichen Windstärken kiten möchte. Der Einsatzbereich (Windrange) eines Kites ist aber meist sehr groß, sodass Ihr auch mit einem einzigen Kite viel und lange Spass haben könnt. Das Gute am Kiteboarding ist, dass es keine Folgekosten gibt – Wind ist kostenlos und Wasser auch. Und wenn Ihr Euren Kite pfleglich behandelt, wird er lange halten.

Hier findet Ihr eine Auswahl an Kites für Anfänger: Kites für Anfänger

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3 Kommentare

  1. Pingback: Neuer Kooperationspartner: Surfmarken.de | FreshSurf

  2. Pingback: Der Kitekurs für Anfänger im Kitesurfen, Kiten, Kiteboarding. Worauf kommt es an bei Kitekursen? | surfmarken.de

  3. florian

    Gefährlich? Ja, für die Laien wahrscheinlich, aber für die Profis, kein Problem 🙂

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