Warum Surfen Dich glücklich macht

Als ich 14 war kam mir ein Gedanke, ich weiß nicht warum, er kam einfach. Und dieser Gedanke war: ich will surfen. Damals war es Windsurfen. Also fuhr mein Opa mich nach Hamburg und ich kaufte mir eine sehr alte, gebrauchte Ausrüstung für n Appel und n Ei. Das Board war so schwer, dass ich immer einen Freund brauchte, der mit mir zusammen das Board zum Strand trug. Seitdem hat mich das Surffieber gepackt. Heute mache ich Windsurfen, Kitesurfen, Wellenreiten und SUP.

Surfen ist nicht nur ein Sport, surfen macht etwas mit Dir – es ist eine Lebenseinstellung.

Surfen, egal ob Wind- oder Kitesurfen sorgt dafür dass Du nervös wirst, wenn Du keine Zeit zum Surfen hast, weil Du arbeiten musst, in der Schule oder beim Studium bist und draussen der Wind die Bäume durchschüttelt. An solchen Tagen ist es am Besten, wenn man garnicht aus dem Fenster schaut. Oft ist es aber auch so, wenn das Surfen anfängt Dein Leben zu dominieren, dass Du im Laufe der Zeit beginnst, Dein Leben um das Surfen herum zu bauen.

Surfen wird zur Priorität in Deinem Leben

Wenn Du irgendwo hinfährst, zum Beispiel in Urlaub, dann nur dorthin wo auch Wind ist. Dein Lebenspartner kann nur jemand sein, der Deinen Surfsport akzeptiert und bei Sturm und manchmal auch bei Regen mit an den Strand kommt. Surfen hat erhebliche Priorität in Deinem Leben, es gibt kaum Dinge die Dich daran hindern können an den Strand zu rasen, wenn Wind ist. Wenn Du studierst, gibst Du Deine ganze Kohle für Surfstuff aus. Ständig weisst Du, was du eigentlich noch an coolem Surfmaterial brauchst. Die Wind-App ist Dein ständiger Begleiter.

Wenn Du zum Strand fährst, pumpt sich das Adrenalin in deine Adern und wenn Du am Beach die Wellen siehst, fängst Du an ganz hippelig zu werden.

Dass ist es, was Surfer glücklich macht. Das Leben im Jetzt – die vollständige Konzentration auf den aktuellen Moment. Der Augenblick in dem Du ins Wasser gehst – in diesem Augenblick denkst Du an nichts. Du trittst in Kontakt mit dem Universum, nur Du und das Wasser, der Wind und die Wellen. Und dann schiesst Dir das Adrenalin in die Adern. Der Start, der Speed, die Konzentration darauf dass Du so fährst wie Du es Dir vorgenommen hast, der Instinkt, das Ausprobieren neuer Moves – und das unbeschreibliche Glücksgefühl, wenn ein schwieriger Move geklappt hat und die ihn gestanden hast. Du probierst Dich selbst aus, Du bringst Dich an Deine persönliche Grenze – auch das sind wertvolle Learnings für Dein Bewusstsein.

Dein Glücksschrei weit draussen auf dem Wasser, wenn Dir der Wind um die Nase peitscht – dass ist es, was Dir dieses unbeschreibliche, in Worten fast nicht zu erklärende Gefühl gibt.

Ein Gefühl der absoluten Genugtuung, intensiv sich Selbst spüren, herausgefordert durch die Natur, durchgeschüttelt von Wind und Wasser, massive Adrenalinkicks bei hohen Sprüngen oder bei ersten Fortschritten, ein dickes fettes Grinsen im Gesicht.

Du durchlebst beim Surfen aber auch Situationen, die nicht so cool sind. Jeder Surfer kennt das. Lange kein Wind oder keine Zeit, Material kaputt, ein heftiger Sturz oder Höhe laufen (mit den Beinen am Strand zurück, weil man abgetrieben ist). Alles das gehört zum Surfen auch dazu. Die Erlebnisse die negativ sind, machen die nächste richtige Session umso schöner und intensiver.

„5 Stars Days“ sind die Tage an denen alles perfekt ist.

Sonne, perfekte Windrichtung, kräftig Druck und möglichst viele Adrenalinkicks. Eine Surfsession an einem solchen Tag gibt Dir Energie für Wochen. Du kommst zurück vom Wasser, bist völlig ausgepowert – und Du fühlst Dich wie im Paradies. Dass ist es was Surfer absolut glücklich macht. Du denkst an nichts und wenn Dich Deine Frau/ Freundin oder Mann/ Freund fragt wie es war, dann sagst Du nur: es war unbeschreiblich geil.

Das Reisen

Was Surfer auch glücklich macht ist das Reisen zu anderen Surfspots. Oft ist man ja an seinem Homespot. Reist Du dann in ein anderes Land, zum Beispiel nach Hawaii oder Südafrika und Du gehst dort an den Beach und siehst Wellen, die es in dieser Höhe in Deutschland garnicht gibt, dann wirst Du auf einmal ganz nervös. Traust Du Dich trotzdem rein und kannst die Giganten bezwingen, dann hast Du den nächsten intensiven Kick. Riesige Wellenberge abreiten, die hinter Dir brechen ist eine faszinierende Situation, wie es vergleichbare nur wenige im Leben gibt. Die reinste Entfaltung positiver Energie.

Die anderen Dudes

Und die Menschen. Surfer sind entspannte und gesellige Leute. Surfen gibt der Persönlichkeit etwas wundervolles. Die meisten Surfer lieben nicht nur das Surfen sondern auch das „am Spot sein“. Dort trifft man sich, alle sind offen und freundlich, man hat sofort ein gemeinsames Thema (wie ist der Wind) und das Gespräch startet. Gemeinsam ein Bierchen trinken nach einer schönen Session. Auch das macht sehr glücklich.

Dein Körper

Surfen macht sexy! Wie geil ist das denn! Du hast den Spaß Deines Lebens und gleichzeitig trainierst Du Deinen Körper. Jeder der es gemacht hat kennt es. Stell Dir vor Du hast drei Wochen Zeit und bist an einem Spot an dem jeden Tag Wind ist. Auch wenn Du nur alle 2 Tage eine Stunde surfen gehst, bekommst Du einen unglaublich durchtrainierten Körper. Vom Kitesurfen werden besonders die Bauchmuskeln gut durchtrainiert. Darüber freut sich nicht nur der Surfer selbst, sondern auch die Damen- oder Herrenwelt. Der Waschbrettbauch ist quasi ein Nebeneffekt. Toll!

FAZIT:

Umso früher Du mit dem Surfen beginnst und je mehr Du surfst, umso glücklicher bist Du im Leben.

Schreib uns gern in die Kommentare, was Dein persönliches Glücksgefühl beim Surfen ausmacht.

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