Testbericht Tabou 3S 2017 Windsurf Board

Wir haben im April das Tabou 3S Windsurfboard Modell 2017 Probe gefahren und getestet. Das Tabou 3S verspricht einiges, weil es einen sehr großen Einsatzbereich bedient. Laut Tabou ist das Windsurf Board ein absoluter Alleskönner. Freeride, Wave und Freestyle sind die Bereiche in denen das Board super performen soll. Das hat uns natürlich neugierig gemacht, also haben wir uns das Tabou 3S in 116 Litern genauer angeschaut und sind es gefahren.

Tipp: schaut Euch auch unser Testvideo Tabou 3S an. Ihr findet es weiter unten im Beitrag.

Probiert haben wir es in bei Kabbelwelle und reichlich Ostwind auf dem Saaler Bodden, Fischland-Darß im schönen Mecklenburg. Mehr Infos zum Surfspot dazu findet Ihr hier: Saaler Bodden

Tabou verspricht: das 3S 2017 ist der Alleskönner unter den Windsurf Boards

Verarbeitung und Shape:

Das Tabou 3S wirkt sehr professionell was die Verarbeitung betrifft. Qualität eines Premium Anbieters von Windsurfboards halt. Das Board ist superleicht, sehr kompakt und handlich. Für 116 Liter ist diese Kompaktheit sehr schön. Der Shape verspricht viel. Die cut nose und weitere Features (siehe dazu auch das Video) lassen ein sehr agiles Board vermuten mit entsprechendem Speed und Beschleunigung. So leicht wie das Tabou 3S ist, klemmt man es einfach unter den Arm und läuft gemütlich zum Spot. Mitgeliefert werden 4 Schlaufen. Wahlweise können am Heck zwei oder eine Schlaufe gefahren werden, je nachdem ob man eher der aktivere Surfer oder der Speedrider ist.

Das Tabou 3S 2017 gibt es in drei Größen mit 86, 96, 106 und 116 Litern in LTD und CED Ausführung. Was ich persönlich besonders mag ist die „cut nose“ – die abgeschnittene Spitze. Dieses Design gibt dem Board einen kompakteren Shape und macht es, wie ich finde deutlich agiler. Das Heck ist besonders wegen der „stepped cut-outs“ interessant. Sie verleihen dem Board mehr Speed und Beweglichkeit in Manövern. Das neue Tabou 3S 2017 ist kürzer geworden als das Vorgängermodell und auch damit wendiger beim Fahren.

Testbedingungen:

Getestet haben wir das Tabou 3S 2017 in CED Ausführung auf dem Saaler Bodden in Dierhagen Hafen. Ein Spot mit kleiner Welle, im Bereich des Hafens eine rubbelige Kabbelwelle und großen Stehbereichen. Der Wind hat mit 20-25 Knoten aus Ost kräftig und stabil geblasen. Für das 5.6er Segel und einen 90kg Fahrer schon manchmal überpowert. Was sofort aufgefallen ist: auch überpowert war das Tabou 3S sehr zuverlässig und stabil. Ein Beitrag zum Einsatz in der Welle folgt später noch.

Fahreigenschaften:

Wir können es bestätigen: das Tabou 3S 2017 ist eine Funmaschine! Sobald das Board angeglitten ist, kommt es sehr schnell auf Speed. Die Beschleunigung pumpt einem das Adrenalin in die Adern. Es geht los wie eine Rakete und trotz der kabbeligen Bedingungen gleitet es zügig und direkt durchs Wasser. Sehr gute Kontrollierbarkeit und bei Vollspeed in die Halse schlitzt sich das Board souverän in die Kurve und gibt dem Fahrer das Gefühl von Stabilität auch im Manöver. Gibt man kräftig Druck auf das Heck zieht das Tabou 3S eine radikal enge Kurve, das Wasser spritzt nur so. Das Fahren an sich ist einfach und unkompliziert. Aufsteigen, los heizen und Spaß haben sind die Gedanken, die man beim Fahren hat.

Auch beim Springen macht das Tabou 3S keine Zicken. Kleine Welle angepeilt, etwas Druck auf das Heck und zack springt man schon ein gutes Stück. Dank des superleichten Gewichts und des kompakten Shape hebt das Board schnell ab und auch bei der Landung gab es kein Spinout oder andere Zicken.

Fazit:

Das Tabou 3S 2017 in 116 Litern ist ein absolutes Funboard, dass dem Fahrer besonders Spaß macht durch seine Unkompliziertheit und das satte Potenzial für Action. Wer ein Windsurf Board sucht, mit dem sie oder er sofort und viel Spaß haben kann, mit dem man durchaus an seine Grenzen gehen kann und das bei unterschiedlichen Bedingungen, dürfte mit dem Tabou 3S sehr zufrieden sein.

 

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