Snowkiten – Kitesurfen das ganze Jahr!

Keine Winterpause, den Kite auch an kalten Tagen rausholen und riesen Spass haben – das ist Snowkiten oder auch Snowkiteboarding. Wenn sich die Kitesurfsaison im Herbst so langsam dem Ende nähert, gehen viele Kiteboarder/innen nur noch ungern auf´s Wasser. Besonders die kalten Winterperioden, die uns in letzter Zeit mit besonders viel Eis und Schnee versorgen, setzen auch dem mutigsten Wasserfanatiker zu. Dann beginnt die Snowkitesaison und anstatt Kiteboards werden die Snowboards aus dem Keller geholt.

Ein Vorteil beim Snowkiten ist es, dass es weniger Wind benötigt sich fortzubewegen, als beim klassischen Kitesurfen. Dies liegt an dem geringeren Gleitwiderstand, verglichen mit einem im Wasser fahrenden Kiteboard. Schon bei sehr geringen Windstärken kann ein Snowkiter/in auf weitläufigen, schneebedeckten Flächen, zugefrorenen Seen oder in den Bergen gleiten. Snowkiteboarding bietet sich auch gut zum Erlernen erster Schritte für das Kitesurfen an (es sollte das Fliegen eines Kites aber vorher schon beherrscht werden). Ohne Wellen und Wasser ist es einfacher, dass Gleichgewichtsgefühl zu trainieren. Beim Üben sollte immer eine gut ausgebildete Person anwesend sein und ein sehr kleiner Kite, wie z.B. ein Trainerkite verwendet werden. Beim Snowkiten ist es ratsam, einige Dinge zu beachten, denn es treten Hindernisse auf, die beim Kiten auf Wasser nicht existieren. Eine gute Vorbereitung auf die erste Snowsession hilft, unangenehme Situationen zu vermeiden.

Hier einige Einführungs-Tipps für schöne Snowkite-Tage:

  • Snowkiten nur dann, wenn bereits Erfahrungen im Kite Fliegen vorhanden sind
  • auf die richtige Bekleidung (besonders Schutzkleidung) achten, wie Helm, Knieschützer, Ellenbogenschützer, Winter- und Funktionskleidung (atmungsaktiv)
  • Einsteiger sollten am Anfang mit einem kleinen Kite oder Trainerkite starten und immer eine geschulte Begleitperson dabei haben.
  • Wind im Winter unterscheidet sich zu Wind in den Sommermonaten. Oftmals sind die Böen im Winter stärker als im Sommer, weil kalte Luft eine höhere Dichte hat und dadurch mehr Power bei weniger Geschwindigkeit.

  • Auf Eis oder hartem Schnee zu kiten, erfordert weniger Power im Kite (Antriebskraft), als in Tiefschnee (wichtig für die Wahl der Kitegröße).
  • Als Kite wird oft eine Matte verwendet, ohne Wasser lässt diese sich leicht wieder starten. Auch Tube Kites sind möglich.
  • Besser einen etwas kleineren Kite wählen, als man bei gleichen Windbedingungen im Sommer auf dem Wasser nehmen würde.
  • Parken: ein Kite auf Eis rutscht sehr leicht weg und sollte immer ausreichend gesichert (beschwert) sein. In Snowboardstiefeln einen Sprint einlegen, kann sehr anstrengend sein.
  • Beim Relaunch/Start immer einen Helfer/in nutzen, es ist schwierig, auf einer glatten Fläche der Power eines Kites entgegenzuwirken.
  • Unbedingt auf Hindernisse achten, die (teilweise im Schnee verborgen) auftreten können, wie Zäune, Hochspannungsleitungen, Steine im Schnee, Bäume usw.
  • An sonnigen Tagen empfiehlt sich Sonnenbrille und Sonnenschutzcreme.

    Hier erfahrt Ihr mehr über Snowkiten. Material, Tipps, Shopping und mehr: Snowkiten

    Bilder: Kitemania München

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