Review: Surf Film „First Love“

Zum gestrigen Auftakt des 4. Surffestivals in Hamburg, erlebte der Surffilm „First Love“ seine Europapremiere im Hamburger Zeise Kino. Das Surf Movie wurde schon beim X-Dance Action Sport Film Festival in Salt Lake City zur besten Dokumentation 2011 gewählt. Entsprechend hoch waren die Erwartungen der Zuschauer.


Alana Blanchard – (einer) der Stars des Films „First Love“ – Bild von alanablanchard.com

Die Premierenbesucher im ausverkauften Zeise Kino waren sich im Anschluß einstimmig sicher – der Film über drei junge australische Surferinnen – lohnt den Gang ins Kino. Und das gilt nicht nur für Wassersport Fans.

Die Kombination aus einer interessanten Geschichte, der aus Phillip Island in Australien stammenden 17-jährige Jess und ihren beiden Freundinnen Nikki und India, Hintergrundinfos zu Australien und dem Wellenreiten dort, super schönen Naturaufnahmen und tollen Actionbildern, macht den Reiz des Films aus.

 

Hervorzuheben ist, dass die männlichen Surfer eine eher untergeordnete – bis keine Rolle – in „First Love“ spielen. Einzig als Interviewpartner, zum Background der drei Surfgirls aus Australien, kommen sie zu Wort oder als Zuschauer bei den spektakulären Moves in Hawai.


(Bild von hhonolulu-events.de)

Eben dort spielt, neben Phillip Island – das sehr an Norddeutschland und seine Witterung erinnert, ein wichtiger Teil des Films. Nikki und India fliegen nach Hawai und müssen Jess leider krankheitsbedingt in Australien lassen. Dort sind sie erst einmal faziniert von den doch deutlich größeren Wellen als in ihrer Heimat und dem bunten Zirkus der Wellenreitszene.

Hier kommen auch Stars der Surfer(innen) Szene ins Spiel. Die Mädels treffen auf die Surfgrößen Stephanie Gilmore, Coco Ho und – hier waren sich nicht nur die Männer im Publikum einig – die „Heißeste Wellenreiterin der Welt“ Alana Blanchard.

Dieser Mix aus jungen, noch unbekannten Surferinnen – denen Surfen, genau wie ihren großen Vorbildern, alles auf der Welt bedeutet und einer bildgewaltigen und trotzdem chilligen Atmosphäre, macht den Surf Film „First Love“ sehr sehenswert.

p.s. Sehr überraschend für uns waren die – immer gleich in Litereimern – durch die Mädels im Film  verzerrten Mengen an Eis. Dank genügend Action auf und in den Wellen, ist dies aber scheinbar kein Problem für die sexy Bikini Figuren der Surfgirls 🙂

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